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Berufsbild LogopädInnen behandeln Menschen, die unter Störungen der Stimme, der Sprache, des Sprechablaufs (z.B. Stottern) oder des Schluckvorgangs leiden. In Deutschland leben über eine Million behandlungsbedürftige Patienten. Ohne Therapie sind diese Menschen unter Umständen für ihr weiteres Leben beeinträchtigt. Ihre soziale und berufliche Existenz ist bedroht und Kontaktschwierigkeiten und Vereinsamung sind oft die Folge. Aufgabe der LogopädInnen ist es, durch gezielte Behandlung die Kommunikationsfähigkeit des Patienten zu verbessern oder wieder herzustellen. Sie behandeln Menschen jeden Alters, wobei Kinder den überwiegenden Teil der Patienten ausmachen. Als LogopädIn sollte man keine Sprachstörungen haben, über eine gute Stimme, ein gutes Gehör, musische Begabung und psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen. Beschäftigungsmöglichkeiten im Angestelltenverhältnis gibt es in logopädischen Praxen, Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, Einrichtungen der Frühförderung und Logopädischulen. Viele wählen auch den Weg in die Selbstständigkeit und eröffnen eine eigene Praxis. LogopädIn ist eine bundesweite einheitlich geregelte dreijährige schulische Ausbildung und endet mit dem staatlichen Examen. |
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Tätigkeiten Zu den Tätigkeiten der LogopädInnen gehören:
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In der Therapie von Kommunikationsstörungen werden PatientInnen aller Altersgruppen behandelt, d. h. Erwachsene, Jugendliche, Schulkinder, Vorschulkinder, Kleinkinder und Säuglinge. In enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden bzw. verordnenden Arzt arbeiten LogopädInnen selbstständig und eigenverantwortlich. Je nach Störungsbild dauert eine Therapiesitzung zwischen 30 und 60 Minuten und wird ein- bis fünfmal wöchentlich durchgeführt. Die Einzeltherapie steht im Vordergrund, aber auch Gruppentherapien haben in der Logopädie ihren Stellenwert. Die Gesamtdauer der Therapie richtet sich nach Art und Ausmaß des Störungsbildes und kann sich von wenigen Sitzungen bis über mehrere Jahre erstrecken. |
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Arbeitsort Beschäftigung finden LogopädInnen im Bereich des Gesundheitswesens und im sozialen Bereich. Vorwiegend arbeiten sie in Krankenhäusern und Kliniken, insbesondere in Kinderkliniken, in anderen medizinischen Einrichtungen wie logopädischen Praxen sowie in sozialen Einrichtungen wie Tagesstätten für behinderte Menschen oder Sonderkindergärten und -schulen. Aber auch in Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen sowie in Einrichtungen der Frühförderung oder Heilpädagogik sind sie zu finden. LogopädInnen sind oftmals auch selbstständig im Gesundheitswesen tätig, zudem führen sie Hausbesuche durch. |
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Berufsmöglichkeiten
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Schnuppertage Montag, 19. März 2012 Du möchtest mit anderen Menschen zu tun haben, kranken und beeinträchtigten Menschen helfen? Du bist musikalisch und hast eine gesunde belastungsfähige Stimme? |
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Dann komm zu einem der o. a. Schnuppertage und lerne den Beruf der LogopädIn kennen. Verbindliche Anmeldung bitte per E-Mail an E-Mail: annegret.kowalski@uni-ulm.de Universitätsklinikum Ulm |
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